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Premiere in Ungarn: Audi Hungaria startet Produktion von Mild-Hybrid-Modellen

2019. 12. 05.

• Q3-Familie erstmals mit elektrifiziertem Antriebsstrang
• Alfons Dintner, Vorsitzender des Vorstands: „Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Elektromobilität gesetzt“
• E-Kompetenzen der Mitarbeiter aufgebaut

Győr, 05. Dezember 2019 – Audi Hungaria startet die Serienproduktion der Modelle Q3 und Q3 Sportback mit Mild-Hybrid-Antriebsstrang (MHEV, Mild Hybrid Electric Vehicles). In beiden Modellen arbeitet ein Győrer 1,5-Liter TFSI-Motor im Zusammenspiel mit einem 48 Volt- Hauptbordnetz und einem Riemen-Starter-Generator (RSG). Für die Produktion der Hybridmodelle wurde die Montagelinie angepasst und die E-Kompetenzen der Mitarbeiter aufgebaut.

„Das Elektrozeitalter ist vollständig bei Audi Hungaria angekommen. Nach der Motorenproduktion haben wir nun auch unsere Automobilproduktion elektrifiziert. Wir sind stolz, dass unsere Q3 und Q3 Sportback als MHEV-Modelle Geschichte schreiben: sie sind die ersten in Ungarn produzierten Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antriebsstrang. Für ihre Produktion haben wir Kompetenzen im Gebiet der Elektromobilität aufgebaut, damit unser Unternehmen bestens für die Zukunft gerüstet ist“, sagte Alfons Dintner, Vorsitzender des Vorstands von AUDI HUNGARIA Zrt.

Die Q3-Modelle sind die ersten Mild-Hybrid-Fahrzeuge von Audi Hungaria. Für die Herstellung wurden sowohl die Produktion als auch die Mitarbeiter vorbereitet. Im Karosseriebau wurde ein neuer Unterboden eingeführt, auf dem die Batterie in der Montage befestigt wird. In der Montage wurden drei neue Arbeitsstationen geschaffen, an denen die E-Komponenten der Fahrzeuge – 12 Volt und 48 Volt Bordnetz, 48 Volt Lithium-Ionen-Batterie und DC-/DC-Wandler – eingebaut werden.

Die Mitarbeiter wurden im Umgang mit Hochvolt-Technologien sensibilisiert. Sie haben die MHEV-spezifischen Prozesse und die E-Fahrzeugtechnik gelernt und vertieft. Durch die Kompetenzerweiterung wurden die Mitarbeiter zu E-Facharbeitskräften und E-Fachexperten ausgebildet.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit der Werksfeuerwehr ein gewerkeübergreifendes Brandschutzkonzept vom Wareneingang der Batterie bis hin zu ihrem Einbau erarbeitet.

Bei den Audi-Modellen Q3 und Q3 Sportback basiert die Technologie auf einem 48-Volt-Bordnetz. Eine kompakte Lithium-Ionen-Batterie speichert die Energie. An der Stirnseite des Verbrennungsmotors sitzt ein Riemen-Starter-Generator, der über einen hochbelastbaren Keilrippenriemen mit der Kurbelwelle verbunden ist. Beim Verzögern kann der RSG bis zu 12 kW Leistung rekuperieren und die Energie in den Akku einspeisen. Beim Gasgeben aus niedrigen Drehzahlen unterstützt er den Motor. Im realen Fahrbetrieb können so bis zu 0,4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer eingespart werden. Ein DC-/DC-Wandler verbindet das 48 Volt-Haupt-Bordnetz mit dem 12 Volt-Teil-Bordnetz.

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