31/07/26

Audi RS 5 – eine Geschichte des gemeinsamen Erfolgs

Bei jedem Detail des neuen Audi RS 5 geht es um Leistung, Präzision und modernste Technologie. Die wichtigsten Kapitel der Geschichte des Sportmodells werden und wurden teilweise auch in Győr geschrieben, denn die Mitarbeitenden von Audi Hungaria spielen und spielten nicht nur bei der Entwicklung und Fertigung des neuen V6-Motors für das Modell eine Schlüsselrolle, sondern es werden auch die für die Fertigung der differenzierten Karosserieteile erforderlichen Presswerkzeuge vor Ort gefertigt, um anschließend im Werkzeugbau ihre endgültige Form anzunehmen.

Internationale Entwicklung – mit Wissen aus Győr

Das Herzstück des Antriebs des neuen RS 5 ist eine Kombination aus einem V6-Biturbo-Motor und einem Elektroantrieb. Mit dem Plug-in-Hybrid-System beginnt eine neue Ära in der Geschichte von Audi Sport, dabei wird jedoch der Charakter bewahrt, den die Fans der RS-Modelle erwarten.

Májer Zoltán Richárd, Audi Hungaria, Audi RS5

Laut Projektkoordinator Zoltán Richárd Májer war eines der ganz besonderen Merkmale der Entwicklung, dass die Motorenentwicklungsteams aus Győr und Neckarsulm in einem verbreiteten Kooperationsmodell zusammenarbeiteten. Im Rahmen der 2021 gestarteten sogenannten „kooperativen Entwicklung“ waren die Ingenieure beider Standorte paarweise für die Entwicklung einzelner Motorenteile verantwortlich.

„Zu meinen Aufgaben gehörten die Ausarbeitung des Modells für die kooperative Entwicklung, die Entwicklung des Kühlsystems des neuen Motors sowie die Koordination der Abstimmungen der Festigkeitsanalysen einzelner Motorbauteile. Später, während meines anderthalbjährigen Auslandseinsatzes in Neckarsulm, übernahm ich auch die Koordination des gesamten Teams der kooperativen Entwicklung.“

Das Ergebnis ist ein Motor, der dank neuer Turbotechnologie, integrierter Ladeluftkühlung und weiterentwickeltem Wärmemanagement gleichzeitig herausragende Leistung, schnelle Reaktionen und hohe Effizienz bietet. Der 2,9-Liter-V6-Motor liefert allein 510 PS und 600 Nm Drehmoment, zusammen mit dem Plug-in-Hybrid-System stehen dem Fahrer 639 PS und 825 Nm zur Verfügung. Der RS 5 ist das erste RS-Modell von Audi Sport mit Plug-in-Hybridantrieb, das ein neues Kapitel in der Geschichte der Marke aufschlägt, da es den Charakter der RS-Modelle bewahrt und gleichzeitig die Vorteile der Elektrifizierung integriert.

Für Zoltán Richárd Májer bedeuten jedoch nicht nur die technischen Ergebnisse den größten Erfolg des Projekts.

„Am stolzesten bin ich darauf, dass wir bewiesen haben, dass sich das Team in Győr auch in einem solchen internationalen Entwicklungsumfeld behaupten kann. Dieses Projekt hat uns allen sowohl fachlich als auch menschlich sehr viel gegeben“, erklärt er.

Wo Präzision Gestalt annimmt

Fekete Dávid, Budai László, Audi Hungaria, Audi RS5

Auf die Entwicklung folgt die Fertigung, und hier übernehmen die Fachleute des Motorenwerks in Győr das Ruder, darunter László Dávid Budai, der seit genau 20 Jahren in der Motorenfertigung unseres Unternehmens tätig ist, sowie Dávid Fekete, der vor 7 Jahren die rote Arbeitsjacke angezogen hat. Sein Weg nach Győr führte ihn von weit her, denn er stammt aus der Ukraine, und ihn verbindet auch eine ganz besondere persönliche Geschichte mit dem RS 5.

„Als Kind bekam ich von meinem Vater mein erstes Matchbox-Auto, einen Audi TT – das war die erste Marke, deren Namen ich gelernt habe. Es ist ein fantastisches Gefühl, dass ich heute bei Audi Hungaria gerade Motoren für solche besonderen Autos baue; auch meine Familie ist sehr stolz auf mich, besonders meine Großmutter, die ich nur selten sehen kann.“

Die Fertigung des leistungsstarken Benzinmotors, der die neueste Spitzentechnologie repräsentiert, begann im Frühjahr 2026. Der unter der vollständigen Bezeichnung

V6 Otto EVO LK3 geführter Antrieb ist der stärkste Benzinmotor des Unternehmens in seiner ohnehin schon breiten Motorenpalette.

Die Fertigungsprozesse des neuen Motors in ihren Grundlagen waren unseren Mitarbeitenden in der Montage natürlich bekannt, doch die zahlreichen technischen Neuerungen brachten fast 60 neue Teile, neue Montagephasen und damit Abwechslung sowie Lernprozesse in ihre Arbeit, die sie mit derselben Präzision ausführen, mit der der Motor den RS5-Sportwagen antreibt.

„In der Motorenmontage ist jedes Detail von Bedeutung. Bei einem Audi-Sport-Modell wird besonders viel Wert auf Fügungen, Dichtungen, Anzugsmomente und strenge Prüfverfahren gelegt. Hohe Leistung kann nur mit einer Qualität ohne Kompromisse erreicht werden“, sagt László.

Beide sind stolz darauf, dass der Ruf des Motorenwerks in Győr durch ihre Arbeit weltweit weiter gestärkt wird.

„Wer zum ersten Mal in einen RS 5 einsteigt, dessen Motor in Győr gefertigt wurde, dem können wir versichern: Sie haben die richtige Entscheidung getroffen. Sie sollen die Fahrt genießen. Schließlich wurde dieses Auto genau dafür gebaut.“

Vom Design zur Realität

Neben der Motorenfertigung gibt es ein anderes Team in Győr, der zur Fertigung der Karosserieteile beiträgt.

Im Werkzeugbau von Audi Hungaria werden hochpräzisen Presswerkzeuge gefertigt, die den Türen, Seitenwänden und Kotflügeln des RS 5 ihre Form verleihen. Für die Kundinnen und Kunden bleiben diese Werkzeuge zwar unsichtbar, dennoch sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil des Automobilherstellungsprozesses.

Sáfián József, Audi Hungaria, Audi RS5

Laut Projektleiter József Sáfián ist die Beteiligung an einem solch ikonischen Audi-Sport-Modell nicht nur eine berufliche Anerkennung, sondern auch ein klares Zeichen dafür, dass der Audi Konzern volles Vertrauen in die Kompetenz des Standorts Győr hat.

„Das neue RS 5 Projekt stellt einen besonders wichtigen Meilenstein dar, denn die RS Modelle sind die progressivsten Fahrzeuge im Produktportfolio von Audi. In RS5 wird der Vorsprung durch Technik auf besonders eindrucksvolle und unmittelbar erlebbare Weise greifbar.“ sagt er.

József kam 2010 mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften zu Audi Hungaria, war zunächst im Finanzbereich tätig und arbeitet seit Januar 2017 im Werkzeugbau. Hier bewahrheitet sich tatsächlich jeden Tag, dass es alles andere als eine alltägliche Aufgabe ist, aus einem flachen Blech ein sportlich geformtes Bauteil entstehen zu lassen.

Als Projektleiter verantwortet er den gesamten Prozess von der Konzeptions- und Planungsphase eines Werkzeugs bis hin zur Übergabe an die Serienfertigung. Die Aufgaben sind vielfältig und bewegen sich im Dreieck aus Fertigung, Werkstatt und Steuerungsaufgaben, wobei er sich mit vielen Menschen abstimmt und im Team arbeitet. Hinter der Entwicklung optimaler technischer Lösungen stehen oft lange Analyse, Brainstormings- und Entwicklungsphasen. József hebt stolz die ingenieurtechnische Unterstützung durch das Werkzeugbau-Team, die professionellen Werkzeugbauer und die Kollegen in der maschinellen Bearbeitung hervor und würdigt ihre Ausdauer und Beharrlichkeit.

„Die größte fachliche Herausforderung stellte das erste Werkzeug für den Kotflügel dar. Es besteht aus sechs Arbeitsoperationen, von denen jede nahezu 30 Tonnen wiegt. Die Optimierung und Abstimmung dieser Werkzeuge erfordert über mehrere Optimierungszyklen hinweg ein Höchstmaß an Präzision. Das Endergebnis ist ein Bauteil mit einer Genauigkeit im Zehntelmillimeterbereich, das perfekt mit den übrigen Komponenten harmoniert und dessen Oberfläche gleichzeitig die strengen Anforderungen der Qualitätssicherung erfüllt.“

József Sáfián erwähnt heute schon mit einem Lächeln einige kritische Situationen, als kurz vor einer wichtigen Fertigungsphase eine unerwartete Herausforderung den für mehrere Wochen im Voraus geplanten Zeitplan durcheinandergebracht hat.

„In solchen Fällen kommt das Team sofort zusammen, und wir alle arbeiten an der Lösungsfindung. Die eingespielte Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen sind von unschätzbarem Wert – es ist selbstverständlich, dass wir uns gegenseitig helfen, wo immer es geht.“ József ist überzeugt, dass all dies wesentliche Voraussetzungen dafür sind, die für die Produktion der komplexen Karosseriebauteile mit der für die RS Modelle typischen sportlichen Geometrie benötigten Werkzeuge in der geforderten Qualität herstellen zu können.

Die besagte Exzellenz

Der neue Audi RS 5 ist weit mehr als nur ein leistungsstarker Sportwagen. Ein Projekt, in dem wichtige Elemente der Wertschöpfungskette des Standorts Győr zum Tragen kommen: angefangen bei den Ideen der Entwicklungsingenieure über die präzise Arbeit in der Motormontage bis hin zu den Presswerkzeugen und Karosserieteilen, die das charakteristische Design des Autos bestimmen.

Die gemeinsame Arbeit beweist, dass Audi Hungaria nicht nur ein Fertigungsstandort ist, sondern ein Kompetenzzentrum, in dem Ingenieurswissen, Fertigungsexzellenz und jahrzehntelange Erfahrung gemeinsam die zukünftigen Audi-Modelle prägen. Der RS 5 ist ein weiterer eindrucksvoller Beweis dafür.

Our_Story_DE.pdf 5 Seiten , DE PDF 0.17 MB
Sajtófotó-Pressephoto_Press-Photo.jpg DE Image 0.40 MB
Májer_Zoltán_Richárd.JPG DE 6.22 MB
Fekete_Dávid-Budai_László_Dávid.png DE Image 2.61 MB
Sáfián_József.jpeg DE Image 0.28 MB

Kontakt

Addresse

AUDI HUNGARIA Zrt.
9027 Győr, Audi Hungária út 1.

Eingetragen im Handelsregister beim Handelsgericht am Gerichtshof von Győr

Handelsregisternummer
Cg. 08-10-001840

Telefon
+36 96 66 1000
+36 96 66 1001

If you have questions about Audi or our products but are not a journalist, please contact our customer service department at: audi.hu/contact

If you have questions about Audi or our products but are not a journalist, please contact our customer service department at:
audi.hu/de/allgemeine-informationen/kontakt.html