2025 produzierte Audi Hungaria 1.585.290 Antriebe (2024: 1.580.991), darunter 264.871 (2024: 151.899) elektrische Antriebe. Im Fahrzeugwerk wurden insgesamt 200.756 Fahrzeuge (2024:179.710) hergestellt, darunter die Modelle Audi Q3 und Q3 Sportback mit 128.946 Einheiten (2024: 163.047) sowie 71.810 CUPRA Terramar (2024: 16.663).
Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 9.222 Mio. EUR (2024: 8.611 Mio. EUR) und investierte 375 Mio. EUR (2024: 340 Mio. EUR) in neue Technologien. Es wurden verschiedene Projekte, wie die Integration der neuen Audi Q3 Generation in die Produktion sowie Fertigungsanlagen für die neue Elektromotor-Generation MEBeco umgesetzt. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1993 wurden insgesamt 13,2 Mrd. Euro am Standort investiert. Damit ist die Audi der größte ausländische Investor in Ungarn und das führende Automobilunternehmen des Landes.
„Im Jahr 2025 haben wir bewiesen, dass Stabilität, Fachkompetenz und das Engagement unserer Mitarbeitenden weiterhin die wichtigsten Ressourcen von Audi Hungaria sind. In einem schwierigen Marktumfeld haben wir fokussiert an der Stärkung der Position des Unternehmens im globalen Netzwerk des Audi- und Volkswagen Konzerns gearbeitet. Mit unseren attraktiven Produkten der Antriebs- und Fahrzeugfertigung planen wir für die nächsten Jahre mit einer guten Auslastung“, sagte Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria.
Highlights des Geschäftsjahres 2025 waren in der Antriebsfertigung die Produktion des 46-millionsten Antriebes sowie die Vorbereitungen für den Produktionsstart einer neuen E-Motoren Generation, des MEBeco. In der Fahrzeugfertigung wurde der einmillionste Audi Q3 gefertigt und der Produktionsstart des neuen Audi Q3 gefeiert. Der Werkzeugbau, welcher einer der größten in Mitteleuropa ist, feierte sein 20-jähriges Jubiläum. In der Technischen Entwicklung wurden Kompetenzen in der Entwicklung von E-Antrieben aufgebaut. Trotz des internen und externen Wettbewerbs konnte der Dienstleistungsbereich seine Aufträge und Auslastung im Jahr 2025 stabil halten.
2025 lag der Fokus der Audi Hungaria auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Mit gezielten Maßnahmen wurden Kosten reduziert und Effizienzen gesteigert. Darüber hinaus wurden die Strukturen systematisch optimiert und in den indirekten Bereichen verschlankt.
Zum Jahresende 2025 beschäftigte die Audi Hungaria zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der 100-prozentigen Tochtergesellschaft AUDI HUNGARIA AHEAD Kft. 11.430 (2024: 11.930) Mitarbeitende.
„Wir müssen weiterhin unsere Kosten senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Audi Hungaria steigern. Die Bündelung unserer Ressourcen und die Nutzung unserer flexiblen Produktionsstrukturen sind Voraussetzungen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2026“, sagte Achim Grewe, Vorstand für Finanzen, Beschaffung, IT und Compliance.