Der neue V6 Otto EVO LK3 ist ein wichtiger Baustein in der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens: Er erweitert das Antriebsportfolio in der Motorenproduktion, sorgt in den kommenden Jahren für eine stabile Kapazitätsauslastung und unterstreicht die technologische Kompetenz des Standorts.
„Der Produktionsstart des neuen V6 Otto EVO LK3 ist ein weiterer Meilenstein in der 33 jährigen Geschichte von Audi Hungaria. Dieses Hochleistungs-Aggregat vereint die technische Kompetenz und Flexibilität der Győrer Antriebsfertigung. Mit diesem Projekt stärken wir unsere Rolle innerhalb des globalen Antriebsnetzwerks des Audi- und Volkswagen Konzerns weiter“, sagte Peter Will, Vorstand für Produktion Antriebe der Audi Hungaria.
Der neue V6 Motor unterscheidet sich in mehr als 60 Komponenten von seinem Vorgänger und verfügt über zahlreiche Innovationen: Dazu gehören ein auf 350 bar erhöhter Einspritzdruck, eine elektronisch verstellbare Turbinengeometrie sowie eine integrierte Ladeluftkühlung. Die Weiterentwicklungen ermöglichen höhere Effizienz, schnelle Ansprechzeiten und gleichzeitig höhere Leistung.
Die Entwicklung der V6-Motorenfamilie erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Audi-Stammsitz in Ingolstadt. Die neuesten V-Motoren von Audi – darunter der V6 TFSI evo LK3, der unter anderem im Audi RS5 sein Debüt feierte – entstanden im Rahmen eines neuen Arbeitsmodells. Seit 2021 arbeiteten die Entwicklungs-Teams aus Győr und Neckarsulm eng und mit gemeinsamer Verantwortung an der Realisierung der Motoren. Im Zuge der internationalen Kooperation arbeiteten die Ingenieure in verschiedenen Teamkonstellationen zusammen, was ein äußerst inspirierendes, länderübergreifendes ingenieurtechnisches Umfeld schuf.
Der neue V6 Otto stellt einen bedeutenden Technologiesprung dar. Dank zweier Kraftstoffpumpen, erhöhtem Einspritzdruck, elektrisch verstellbarer Turbinengeometrie und in den Ansaugtrakt integrierter Ladeluftkühlung bietet der Motor hohe Leistung, schnelle Reaktionszeiten und zugleich niedrigen Verbrauch.
Während der Entwicklung des Motors mussten zahlreiche technische Herausforderungen gelöst werden – darunter neue Befestigungspunkte des Turboladers, die Vormontage der integrierten Kühlsysteme sowie die Anpassung der Nockenwellenposition. Diese Maßnahmen tragen entscheidend zur Einhaltung der EURO 7 Norm bei und zeigen die hohe Ingenieurskompetenz von Audi Hungaria. Das in Győr produzierte Aggregat debütiert im neuen Audi RS5.
Audi Hungaria ist eines der bedeutendsten Automobilunternehmen Ungarns und Kompetenzzentrum für 35 internationale Produktionsstandorte des Audi- und Volkswagen Konzerns. Im Unternehmen wurden im Jahr 2025 mehr als 1,5 Millionen Antriebe und seit seiner Gründung über 46 Millionen Antriebe gefertigt.
Mehr Informationen zum neuen Audi RS5 finden Sie unter dem Link: Audi RS 5 Avant | Audi MediaCenter